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THE PAULY GROUP

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Zur Unternehmensgruppe THE PAULY GROUP gehören die EKO-PLANT GmbH, die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH sowie die INFU GmbH mit dem Fachlabor PLANCO-TEC. Da gibt es immer wieder Neuigkeiten zu berichten, sei es aus der Unternehmensgruppe oder zu Themen, die unsere Arbeit und die Interessen unserer Kunden berühren. Erfahren Sie mehr über uns - einen Überblick zu aktuellen Themen finden Sie hier.

GetreidefeldDie Anwendung von EKO-TERRA Klärschlammerde verbessert die Bodenfruchtbarkeit.In Niedersachsen regelt ein aktueller Erlass die düngerechtliche Bewertung von Klärschlammerde neu. Deren Vorteile bei der Verbesserung von Bodenfruchtbarkeit und Phosphatversorgung können zukünftig weitreichender genutzt werden.

Die Neufassung der Düngeverordnung führte 2017 zu erheblichen Einschränkungen bei der Düngung mit organischen Düngern. Auch Klärschlammerde war von diesen Einschränkungen betroffen.

Humusversorgung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit

Klärschlammerde unterscheidet sich wesentlich von anderen organischen Düngern. Während des mehrere Jahre andauernden Vererdungsprozesses wird der Klärschlamm nicht nur entwässert sondern durch biologische Prozesse verändert:

  • Die Stickstofffracht wird im Vergleich zu rein technischen Entwässerungsverfahren insgesamt um bis zu 50 Prozent reduziert.
  • Stickstoff wird biologisch umgebaut und in organische Verbindungen eingebaut.
  • Durch den Um- und Abbau organischer Substanz erhöht sich die Phosphatkonzentration.

Anders als bei rein technisch entwässertem Klärschlamm entsteht so ein stark humuswirksamer Dünger, der zur Humusversorgung des Bodens ausgebracht werden kann und die Bodenfruchtbarkeit verbessert. Der in der Klärschlammerde enthaltene Stickstoff wird nicht in das Grundwasser ausgewaschen und verbleibt stabil im Boden. Das Phosphat wird direkt in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt.

Stickstoff wird gemäß tatsächlicher Wirkung bewertet

In Niedersachsen haben nun die Ministerien für Landwirtschaft und Umwelt in einem Ende Februar 2019 ergangenen Erlass auf diese Tatsachen reagiert und die düngerechtliche Bewertung des in Klärschlammerde enthaltenen Stickstoffs geändert:

  • In der Nährstoffbilanz werden nunmehr lediglich 30 Prozent des Gesamtstickstoffs angerechnet.
  • Für die Düngebedarfsermittlung sind im Jahr der Aufbringung 20 Prozent des Gesamtstickstoffs anzurechnen, im Folgejahr weitere 10 Prozent.

Dadurch kann Klärschlammerde in vielen Fällen insbesondere auch als EKO-TERRA Ca+ für die Spätsommer- und Herbstdüngung verwendet werden.

EKO-PLANT konnte mit langjährigen Erfahrungen bei der organischen Düngung mit Klärschlammerden sowie wissenschaftlichen Untersuchungen zu deren Düngewirkung und Stabilität zu diesem Erlass wesentlich beitragen.

Alleinstellungsmerkmal

EKO-PLANT Klärschlammerden EKO-TERRA und EKO-TERRA Ca+ haben ein klares Alleinstellungsmerkmal:

Während flüssiger oder technisch entwässerter Klärschlamm nach Düngeverordnung ausschließlich als rein nährstoffbetonter Dünger betrachtet wird, sind EKO-PLANT Klärschlammerden phosphorbetonte, humuswirksame, organische Düngemittel. Sie fördern den Humusaufbau, steigern die Bodenfruchtbarkeit und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Grundwasserschutz!

Praktisch bedeutet das:

  • Für die Verwertung wird weniger Fläche benötigt.
  • Spätsommer- und Herbstdüngung werden wieder möglich.
  • Die durch den Klimawandel steigenden Temperaturen fördern den Humusabbau im Boden. Dem drohenden Verlust an Bodenfruchtbarkeit kann mit Klärschlammerde entgegengesteuert werden.


Sie möchten mehr wissen? Rufen Sie uns an!

Gerne beantworten wir Ihre Fragen

  • zum Verfahren der Klärschlammvererdung,
  • zur Düngung mit unseren Klärschlammerden,
  • warum wir 80% weniger Energie verbrauchen als eine technische Entwässerung,
  • warum keine Presse besser ist als wir,
  • warum unsere Kunden in Niedersachsen keinen Verwertungsnotstand kennen.

Lions Club zu Besuch bei der PAULY GROUPDr. Udo Pauly (r.) mit dem Ehepaar Jank vom Lions Club Bad Sooden-Allendorf.Am 4. März 2019 informierten sich Vertreter des Lions Club aus Bad Sooden-Allendorf über die PAULY GROUP. Dr. Udo Pauly empfing die Gäste am frühen Abend und präsentierte zusammen mit Dr. Petra Bloom die verschiedenen Geschäftsbereiche, Produkte und Dienstleistungen. Darüber hinaus wurde das Schulprojekt auf Madagaskar vorgestellt, welches die PAULY GROUP finanziell unterstützt.

Nach einer kleinen Stärkung kam ein reger Austausch zwischen den Anwesenden zustande, in dessen Verlauf offene Fragen beantwortet und neue Kontakte geknüpft wurden.

Der Lions Club erklärte sich am Ende des Abends gerne bereit, das Projekt auf Madagaskar mit einer Spende zu unterstützen und bedankte sich für die interessanten Einblicke.

Mittagessen in der SchuleDas kostenlose Mittagessen stärkt die Kinder und entlastet die in Armut lebenden Familien.Seit mehreren Jahren unterstützt die Unternehmensgruppe die Schule St. Vincentienne in Tolagnaro im Südosten von Madagaskar. 1.350 Kinder erhalten dort nicht nur kostenlosen Unterricht, sondern auch ein tägliches Mittagessen. Mit Hilfe von Spendengeldern wird die Schule gerade um ein neues Multifunktionsgebäude erweitert.

Bildung ist der Schlüssel für die Entwicklung eines Landes. Doch in Tolagnaro leben viele Menschen am Rande des Existenzminimums und wer ums tägliche Überleben kämpfen muss, für den ist Bildung oft unerreichbar - ein Teufelskreis. 2004 gründete der katholische Orden der Lazaristen deshalb die Schule St. Vincentienne, die neben Unterricht auch ein tägliches Mittagessen anbietet - beides kostenlos. Seither hat sich die Schule zu einem wichtigen Anlaufpunkt gerade der besonders bedürftigen Familien entwickelt und die Schülerzahlen sind kontinuierlich gestiegen.

Ergebnis einer ChargenanalyseErgebnis einer ChargenanalyseFremdstoffe im Bioabfall sind ein wachsendes Problem. Mit der standardisierten Methode der Chargenanalyse kann der Fremdstoffanteil bzw. die Sortenreinheit des über die Biotonne frisch gesammelten Bioguts bestimmt werden.

Die Ergebnisse der Chargenanalyse liefern Entscheidungsgrundlagen für weitergehende Maßnahmen, um „sauberes Biogut“ sammeln und fremdstoffarme Komposte produzieren zu können.

Seit vielen Jahren werden in Deutschland Bioabfälle getrennt gesammelt und behandelt. Leider landen in der Biotonne durch sogenannte Fehlwürfe aber auch Abfälle, die darin nichts zu suchen haben: Plastiktüten, Kronkorken, Glas und vieles mehr. Für die biologische Behandlung in Kompostierung- und Vergärungsanlagen sind diese Fremdstoffe ein großes Problem, denn auch mit modernsten technischen Verfahren können sie nicht vollständig entfernt werden. Aus Bioabfall hergestellte Komposte sind daher immer nur so gut, wie es ihre Ausgangsstoffe zulassen. Die Bundesgütegemeinschaft Kompost hat deshalb ein standardisiertes Verfahren entwickelt, um Art und Anteil von Fremdstoffen in Bioabfällen aus der getrennten Sammlung aus Haushaltungen zu bestimmen: die Chargenanalyse.

EUWID Wasser und Abwasser berichtete in der Ausgabe 8/2019 vom 19.02.2019 über den Bau der EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlage in Emsdetten.

Hier können Sie den Artikel lesen.

Plan NEB "Platsch"Der Plan zeigt die zukünftige neue Badelandschaft des Ennepetaler Freizeitbades "Platsch".Natürliche Wasseraufbereitung und eine attraktive Wasserlandschaft bieten zukünftig ganzjährigen Badespaß für Groß und Klein.

Eingebettet ins malerische Flusstal der Ennepe ist das Freizeitbad „Platsch“ mit seiner Kombination aus Hallenbad, Freibad und Sauna seit langem ein fester Bestandteil im Sport- und Freizeitangebot der Region. Aufgrund der hohen Betriebskosten und der mittlerweile stark sanierungsbedürftigen Technik haben sich die Betreiber zu einer grundsätzlichen Neuausrichtung entschlossen: Durch den Umbau zu einem Naturerlebnisbad wird das „Platsch“ noch grüner und umweltfreundlicher.

Schon im Frühjahr beginnen die Bauarbeiten. Der Freibadbereich bleibt dadurch in diesem Jahr geschlossen und nach voraussichtlich 11 Monaten Bauzeit erscheint das Bad dann pünktlich zur Sommersaison 2020 in neuem Glanz.

Gruppenbild Delegation Ukraine und PolenInternationale Gäste aus der Ukraine und Polen zu Besuch bei der PAULY GROUP.In den Newslettern „Nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis: Städtepartnerschaft Gudensberg und Schtschyrez/Ukraine“ vom 19. November 2018 und „Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Gudensberg schafft es unter die besten Drei“ vom 13. Dezember 2018 berichtete die PAULY GROUP über ihr Engagement im Rahmen der Kooperation zwischen der hessischen Stadt Gudensberg und der Stadt Schtschyrez in der Ukraine. In allen Fragen, welche die Abwasserentsorgung und die Klärschlammvererdung betreffen, steht die PAULY GROUP den Kooperationspartnern beratend zur Seite.

Das Projekt „Aufbau einer zentralen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung in Schtschyrez“ schaffte es bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 7. Dezember 2018 unter die besten Drei.

Bald auch in Emsdetten: Hochleistungsvererdungsanlage bei laufender BeschickungDas Abwasserwerk der Stadt Emsdetten wappnet sich für die Herausforderungen des Klärschlamm­managements der Zukunft mit neuer EKO-PLANT Hochleistungsvererdungsanlage.

Die Vorteile der Klärschlammvererdung haben die Verantwortlichen der Stadt Emsdetten überzeugt: Zukünftig wird der Klärschlamm des kommunalen Abwasserwerks in einer EKO-PLANT Hochleistungs­vererdungsanlage entwässert und gelagert. Direkt neben der Kläranlage fassen dann vier Schilfbeete mit einer Gesamtfläche von über drei Hektar rund 26.000 m³ Klärschlamm pro Jahr. Baubeginn ist im kommenden Frühjahr und die Fertigstellung bereits für Herbst 2019 angedacht. Zur Gewährleistung des optimalen Betriebs werden in den ersten 5 Jahren die Mitarbeiter der Kläranlage durch Fachkräfte der EKO-PLANT Abteilung Service Ökotechnik geschult und im Betrieb unterstützt.

Entsorgungssicherheit und -flexibilität

Die letzte Novellierung der Klärschlamm- und Düngemittelverordnung stellt viele Kommunen vor neue Herausforderungen. Ab 2029 ist für Kläranlagen ab 100.000 Einwohnerwerten die landwirtschaftliche Verwertung ihres Klärschlamms ausgeschlossen. Zusätzlich wird die Rückgewinnung von Phosphor aus dem Klärschlamm verbindlich. Mit der Entscheidung für die Klärschlammvererdung bewältigt Emsdetten diese Anforderungen und gewinnt maximale Sicherheit und Flexibilität bei der Verwertung und Entsorgung.

Die GöBit 2019 steht kurz bevor!

Auf der größten Messe in der Region Göttingen zum Thema "Dein Start in den Beruf", können Sie sich am 23.02.2019 von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr am Stand 138 über unsere Ausbildungsangebote informieren und persönlich mit uns ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Veranstaltungsort:
LOKHALLE Göttingen
Bahnhofsallee 1
37081 Göttingen
Deutschland

Fremdstoffauslese aus KompostMit einer Pinzette werden kleine und kleinste Teilchen aus der Kompostprobe gelesen, die dort nicht hineingehören.Um die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte zu gewährleisten, untersucht PLANCO-TEC in einem arbeitsintensiven Verfahren den Fremdstoffgehalt und den Verunreinigungsgrad in Komposten. Dabei besonders im Fokus: Reste von Kunststoffverpackungen und Einwegplastik.

Hochkonzentriert sucht die Mitarbeiterin von PLANCO-TEC in der vor ihr ausgebreiteten Kompostprobe nach kleinen und kleinsten Teilchen, die dort nicht hineingehören. Kein Glassplitter, Metallstückchen oder Plastikteil entgeht ihrem geübten Blick. Mit einer Pinzette werden diese Fremdstoffe aufgelesen und zur weiteren Auswertung aussortiert. Rund 3.600 Kompostproben werden im Speziallabor in Neu-Eichenberg pro Jahr untersucht.

Fremdstoffe landen durch Fehlwürfe im Bioabfall

Bioabfälle werden zwar über die Grüne Tonne getrennt gesammelt, durch sogenannte Fehlwürfe landen darin aber auch Fremdstoffe. Besonders problematisch sind dabei Kunststoffe wie Blumentöpfe, Plastiktüten und Verpackungsfolien. Auch modernste technische Verfahren können diese Kunststoffe nicht vollständig vom Bioabfall abtrennen und so enden sie schließlich, meist als kleine und kleinste Teilchen, im fertigen Kompost. Wie groß ihr Anteil sein darf, wird durch die Düngemittelverordnung festgelegt, und Kompostierungsanlagen müssen regelmäßig den Fremdstoffgehalt in ihren Produkten untersuchen lassen.