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Mittagessen in der SchuleDas kostenlose Mittagessen stärkt die Kinder und entlastet die in Armut lebenden Familien.Seit mehreren Jahren unterstützt die Unternehmensgruppe die Schule St. Vincentienne in Tolagnaro im Südosten von Madagaskar. 1.350 Kinder erhalten dort nicht nur kostenlosen Unterricht, sondern auch ein tägliches Mittagessen. Mit Hilfe von Spendengeldern wird die Schule gerade um ein neues Multifunktionsgebäude erweitert.

Bildung ist der Schlüssel für die Entwicklung eines Landes. Doch in Tolagnaro leben viele Menschen am Rande des Existenzminimums und wer ums tägliche Überleben kämpfen muss, für den ist Bildung oft unerreichbar - ein Teufelskreis. 2004 gründete der katholische Orden der Lazaristen deshalb die Schule St. Vincentienne, die neben Unterricht auch ein tägliches Mittagessen anbietet - beides kostenlos. Seither hat sich die Schule zu einem wichtigen Anlaufpunkt gerade der besonders bedürftigen Familien entwickelt und die Schülerzahlen sind kontinuierlich gestiegen.

Neubauten erweitern das Schulangebot

Bisher besteht die Schule aus Kindergarten und Vorschule sowie einer Primar- und Sekundarstufe. Jetzt soll ein multifunktionales Gebäude entstehen, um darin zusätzlich eine „Krippe“ für ein- bis zweijährige Kinder einzurichten. Im Obergeschoss sind zwei nach Geschlecht getrennte Schlafräume vorgesehen. Hier werden Teilnehmer von Seminaren untergebracht, die vom Orden der Lazaristen angeboten werden.

Neben dem multifunktionalen Gebäude wird bereits seit 2017 ein Neubau für den Kindergarten und Vorschulbereich errichtet, der die 30 Jahre alten, morsch gewordenen Holzgebäude ersetzt und so die Lernbedingungen für die 150 Drei- bis Sechsjährigen verbessert. Der Neubau hat im Erdgeschoss zwei Räume für den Kindergarten und die Vorschule, im Obergeschoss gibt es zwei Konferenzräume. Außerdem verfügt das Gebäude über eine Küche für die Zubereitung kleinkindgerechter Nahrung. Der Außenbereich ist überdacht und durch eine Mauer von der übrigen Schule getrennt.

Entwicklung in einer abgelegenen Region

Die Einwohnerzahl von Tolagnaro hat sich in den vergangenen Jahren auf mehr als 65.000 Menschen verdoppelt. Die Menschen hoffen auf Arbeit beim Bergbaukonzern Rio Tinto, der in der Region Titanoxid und, in geringerem Umfang, den Edelstein Zirkon gewinnt. Eine seit langem anhaltende Trockenheit und die unsicheren Lebensverhältnisse im Busch beschleunigen die Landflucht zusätzlich.

Der Südosten Madagaskars ist weit von der Hauptstadt entfernt: Für die mehr als 1.000 Kilometer benötigt man mit dem Auto drei Tage, während der Regenzeit sogar noch länger. Auch deshalb ist der Entwicklungsrückstand hier besonders groß und Projekte wie die Schule St. Vincentienne tragen dazu bei, dass die Region nicht völlig abgehängt wird.

Dr. Udo Pauly und seine Frau sind im März und April vor Ort und informieren sich über den Stand des Projekts. Hierüber werden wir in einem der nächsten Newsletter detailliert berichten.

Weitere Informationen über das Schulprojekt St. Vincentienne und Spendenmöglichkeiten finden Sie unter Arbeitskreis „Eine Welt“ e.V., Mettingen.

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