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eiterhagen raeumungNach 6 bis 12 Jahren werden die Beete einer Klärschlammvererdungsanlage geräumt und
die Klärschlammerde verwertete.

EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen sind nicht von den aktuellen Entsorgungsengpässen betroffen. 2018 wurden wie geplant ca. 30.000 Tonnen Klärschlammerde gewonnen.

Davon wurden ca. 24.000 Tonnen landwirtschaftlich und gut 4.000 Tonnen aus Qualitätsgründen thermisch verwertet.

Die letzte Novelle der Düngeverordnung hat zu massiven Engpässen bei der Klärschlammentsorgung geführt. Besonders betroffen sind Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Es fehlen Verbrennungskapazitäten, Entsorgungsverträge wurden gekündigt und die Entsorgungssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Kläranlagen müssen unter hohem Zeitdruck zusätzliche Lagerkapazitäten einrichten.

EKO-PLANT hat im vergangenen Juli ausführlich darüber berichtet: Engpass bei der Klärschlammentsorgung? Nicht mit Klärschlammvererdung!

EKO-PLANT Klärschlammerde wird weiterhin landwirtschaftlich verwertet

Kläranlagen mit angeschlossener EKO-PLANT Klärschlammvererdung sind von dieser Entwicklung jedoch verschont. Der Klärschlamm wird in diesen Anlagen nicht nur entwässert, sondern gleichzeitig gelagert. EKO-PLANT hat auf die Herausforderungen der neuen Düngeverordnung frühzeitig reagiert. Zur weiteren Absicherung der landwirtschaftlichen Verwertung haben wir mit EKO-TERRA Ca+ zudem eine Klärschlammerde entwickelt, die keinen relevanten Stickstoffanteil mehr enthält. Diese Klärschlammerde kann weiterhin im Sommer und Herbst in die landwirtschaftliche Düngung integriert werden.

EKO-PLANT konnte trotz veränderter Düngeverordnung auch im Jahr 2018 alle geplanten Verwertungen realisieren. Hierbei zeigt sich erneut, wie wichtig eine gemeinsame Betriebs- und Räumungsplanung im Rahmen der von EKO-PLANT durchgeführten Betriebsbegleitung (BBE) ist. In 12 der ca. 90 EKO-PLANT Vererdungsanlagen wurde je ein Beet geräumt und dabei rund 30.000 Tonnen Klärschlammerde gewonnen.

Ein Schwerpunkt der Räumung und Verwertung war 2018 Niedersachsen (39 EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen). In 9 Anlagen wurde jeweils ein Schilfbeet geräumt. 17.900 Tonnen Klärschlammerde wurden hier landwirtschaftlich verwertet und 4.300 Tonnen verbrannt.

Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und direktes Phosphatrecycling

Durch die EKO-PLANT Klärschlammvererdung wurden seit 1998 insgesamt 310.000 Tonnen Klärschlammerde gewonnen. 70 Prozent davon wurden landwirtschaftlich verwertet. Warum legen wir den Schwerpunkt so eindeutig auf die landwirtschaftliche Verwertung? Weil die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlammerde der einfachste und direkte Weg ist, Stoffkreisläufe zu schließen und den in humushaltige Erde umgewandelten Klärschlamm für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit zu nutzen. Durch die landwirtschaftliche Verwertung von 215.000 Tonnen Klärschlammerde konnten seit 1998 von EKO-PLANT insgesamt 4.000 Tonnen Phosphat in den natürlichen Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Allein 2018 waren das 340 Tonnen. Das ist direktes Phosphatrecycling ohne Umweg über die Rückgewinnung aus der Asche von Verbrennungsanlagen.

Zuverlässiger Partner

Auch im Jahr des „Entsorgungsnotstands“ ist EKO-PLANT ein zuverlässiger Partner bei der Verwertung oder Entsorgung von Klärschlamm. EKO-PLANT Klärschlammvererdung gibt Betreibern Flexibilität, auch dann wenn es scheinbar schwierig wird.

Wir finden gemeinsam mit Ihnen die richtigen Lösungen!