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Gefäße mit Testorganismen helfen bei der Überprüfung des Rotteprozesses in der Kompostmiete.

Die Bioabfallverordnung fordert von Kompostierungs- und Vergärungsanlagen den Nachweis, dass human- und phytopathogene Erreger während der biologischen Behandlung abgetötet werden.

PLANCO-TEC hat sich auf diese Prozessprüfung spezialisiert und ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner für Anlagenbetreiber im In- und Ausland.

Ein dichter Nebel aus Wasserdampf steigt auf, als der Radlader die gut drei Meter hohe Kompostmiete an einer Stelle angräbt und öffnet. Ein PLANCO-TEC Mitarbeiter steht oben auf dem Kamm bereit. Sobald das Innere der Miete offen ist, lässt er mehrere Prüfgefäße mit Testorganismen an langen Ketten hinab und platziert sie in verschiedenen Höhen: an der Basis, in der Mitte und im oberen Bereich der Miete. Und schon schichtet der Radlader das zuvor entfernte Material wieder auf und schließt die Prüfgefäße in der Miete ein.

Oben auf dem Kamm wird ein Stahlpflock in die Miete gesteckt, woran die Ketten, die die Prüfgefäße miteinander verbinden, befestigt werden. So können sie beim Umsetzen der Miete und am Ende des Rotteprozesses leicht wiedergefunden und herausgenommen werden.

Wer eine Kompostierungsanlage betreibt, muss sicherstellen, dass sich in den erzeugten Komposten keine für Menschen, Tiere oder Pflanzen bedenklichen Krankheitserreger befinden. Auch Unkrautsamen sind unerwünscht.

In Deutschland schreibt die Bioabfallverordnung deshalb eine genaue Prüfung des Behandlungs- bzw. Rotteprozesses vor, die einmalig nach der Inbetriebnahme der Anlage oder bei Veränderungen des biologischen Behandlungsverfahrens durchzuführen ist.

Bei dieser Prozessprüfung werden besonders robuste Schaderreger – die sogenannten Testorganismen – in robuste perforierte Edelstahlgefäße verpackt und an verschiedenen Stellen innerhalb der Kompostmiete platziert. Nach Abschluss des Rotteprozesses werden die Proben mit den Testorganismen wieder entnommen und mit biologischen Testverfahren untersucht. Sind alle Testerreger in den Proben abgetötet, gelten der Rotteprozess und die erzeugten Produkte als hygienisch einwandfrei.

PLANCO-TEC war in den 1990er Jahren maßgeblich an der Entwicklung dieser Methode beteiligt und hat sich auf die Durchführung der direkten Prozessprüfung gemäß Bioabfallverordnung (§3 BioAbfV) spezialisiert. Seitdem wurden durch uns über 150 Prüfungen in biologischen Abfallbehandlungsanlagen durchgeführt - Tendenz steigend. Aktuell werden rund 30 Hygieneprojekte betreut.

Zusätzlich zur Prozessprüfung selbst beraten wir Sie auch gern bei der gezielten Steuerung des Rotteprozesses auf Ihrer Anlage. Mit unserer Kompetenz und Erfahrung helfen wir Ihnen, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

PLANCO-TEC betreut aber nicht nur Kompostierungs- und Vergärungsanlagen in Deutschland. Insbesondere die Schweiz, Luxemburg und Schweden orientieren sich am hohen Standard der in Deutschland geltenden Rechtslage. Rund 5 Prozent der aktuell betreuten Hygieneprojekte befinden sich im europäischen Ausland.

Für die Prozessprüfung ist PLANCO-TEC Ihr bewährter und zuverlässiger Partner - auch für individuelle Anfragen im In- und Ausland.

Speziell für die Mitarbeiter/innen von Kompostierungsanlagen bieten wir auch Fortbildungen an, in denen vertiefte Kenntnisse über den Kompostierungsprozess und dessen gezielte Steuerung vermittelt werden. Interesse? Hier erfahren Sie mehr: „Praxisschulungen rund um die biologische Abfallbehandlung