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Eröffnung NSB WeendeNun ist es offiziell: Chlorfreies baden jetzt auch im Göttinger Norden.

Die offizielle Eröffnung des Weender Parkbads haben am dritten Augustwochenende einige 1000 Göttinger gefeiert. Es gab feierliche Ansprachen, unter anderem von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Live-Musik und jede Menge Badespaß im nun chlorfreien Wasser. Angelaufen ist der Betrieb bereits Ende Juli.

Wie bekommen Sie denn das abgebadete Wasser ohne Chemie wieder sauber?“, erkundigten sich Bürger während der Eröffnung bei Dr.-Ing. Udo Pauly, dem Gründer und Geschäftsführer der Firma EKO-PLANT. Die EKO-PLANT GmbH hat das neue Bad geplant, gebaut und begleitet den Betrieb in den nächsten Jahren zusammen mit der Göttinger Sport und Freizeit (GöSF) GmbH & Co. KG. Pauly zeigte auf das große Schilfbeet in Sichtweite der Schwimmbecken.

In diesem sogenannten Geomatrix®-Bodenfilter haben wir ein natürlich entstandenes Sediment mit Uferbewuchs nachgebildet, das auch in der Natur in einem Badesee für klares und sauberes Wasser sorgt“, erläuterte der Ingenieur. So könnten Schwimmer „weiches, angenehmes Wasser“ genießen, ohne durch Schlamm und Pflanzen waten zu müssen.

Das neue Konzept kommt an. „Wunderschön ist das Bad geworden“, erklärte etwa Christoph Hannig, der Vorsitzende des Weender Sportvereins TuSpo. Sein 1.800 Mitglieder starker Verein wird künftig in einem Neubau auf dem Gelände Fitness- und Gesundheitssport anbieten.

30.000 Besucher haben wir in ersten drei Wochen gezählt, obwohl die Bauarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen sind“, staunte Alexander Frey, der GöSF-Geschäftsführer. Er ist noch für zwei weitere Freibäder und ein Hallenbad zuständig. Weende, so Frey, sei das zweite Göttinger Freibad mit ökologischer Wasseraufbereitung und das erste, wo ein Parkbadkonzept umgesetzt würde. Große Teile des neuen Bads seien nach Abschluss der Bauarbeiten von 2019 an ganzjährig zugänglich. Der große Park verbinde dann die umliegenden, bisher voneinander getrennten Wohnviertel.

Auch der Förderverein des Freibads zeigte sich zufrieden. „Die Zahl unserer Mitglieder ist nach der Eröffnung noch einmal um einige Dutzend Bürger auf nun 770 Personen angestiegen“, berichtete der Vorsitzende, Eberhard Gramsch. Im Verein hatten sich empörte Weender zusammengefunden, um die 2010/11 von der Politik diskutierte Schließung des sanierungsbedürftigen Bads zu verhindern. Der Verein beteiligte sich intensiv an der Planung des neuen Bads. Mitglieder packten bei den anstehenden Arbeiten mit an. „Und das bei Temperaturen, die im Sommer oft über 30 Grad Celsius stiegen“, betonte EKO-PLANT-Geschäftsführer Pauly.

An den haushaltspolitischen Ernst der damaligen Lage erinnerte bei der Eröffnung Hans Otto Arnold, der Vorsitzende des städtischen Bauausschusses. Aufgrund hoher Verschuldung habe Göttingen seinerzeit die Einsetzung eines Sparkommissars gedroht. Die Schließung des Bads aus dem „63 hässliche Punkte umfassenden großen Sparpakets“ zu streichen, habe Mut verlangt, betonte Arnold. 2,5 Millionen Euro habe der Umbau des Freibads gekostet. Zwei Millionen Euro davon trage die Stadt.

Oberbürgermeister Köhler ging in seiner Ansprache auf dem Zehn-Meter-Turm ein, um dessen Erhalt der Förderverein hart gekämpft hat. „Nicht mehr wiederzuerkennen“ sei der Turm seit seiner Sanierung. „Das funktionsfähige Sportgerät schmückt nun das Bad“, sagte der Oberbürgermeister, der seit 2014 im Amt ist. Einen Strandkorb schenkte die Firma EKO-PLANT dem Bad zur Eröffnung. Immer wenn der Förderverein vier weitere Strandkörbe anschaffe, gebe EKO-PLANT einen dazu, versprach Pauly.

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