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NSB weende gross 03Die Animation begeistert schon - das fertige Bad aber übertrifft diese um Längen.

Glasklares Badeseewasser bietet der neue Freibadpark Weende, der im Auftrag der Göttinger Sport- und Freizeitgesellschaft in den vergangenen zwei Jahren geplant und gebaut wurde. Bei der Verwirklichung des innovativen Parkkonzepts, zu dessen Elementen eine ganzjährige Nutzung zählt, hat sich der Förderverein mit Arbeiten in Eigenleistung eingebracht.

Wichtiger Baustein bei der Sanierung der bereits 1954 Am Weendespring 1 eröffneten Freizeiteinrichtung ist die Umwandlung in ein Naturerlebnisbad mit biologisch-physikalischer Wasseraufbereitung. Eine intelligente Strömungstechnik lässt das Beckenwasser nun mehrmals am Tag durch einen sogenannten Geomatrix®-Bodenfilter fließen, der nordwestlich des Badebereichs entstand. Er ist mit einem speziellen Schilf bepflanzt. Mikroorganismen im Wurzelbereich der Pflanzen, aber auch im Porensystem des Filtermaterials, reinigen das Wasser. Mehr als eine Million Kubikmeter Wasser reinigt der Filter pro Badesaison auf natürliche Weise. Ein solcher Wasserkreislauf hat eine wesentlich bessere Kohlendioxid-Bilanz als der eines konventionell betriebenen Freibads.

Das Bad umfasst nun drei separate Becken, die innerhalb der vorhandenen Bausubstanz entstanden. In neuem Glanz erstrahlt das Wahrzeichen des Bads, der grundsanierte Sprungturm. Er bietet Sprunghöhen bis zehn Meter. Neu ist die Kletterwand, die sich vom Sprungbecken aus besteigen lässt. Für Sportschwimmer gibt es vier 50-Meter-Bahnen im 815 Quadratmeter großen Kombibecken, dessen Wassertiefe 1,35 Meter beträgt. Eine Schwimmleine trennt den Nichtschwimmerbereich mit Sandboden und Felsinsel ab. Als besondere Attraktion schließt sich dort ein Sandstrand an. Kleine Badegäste nutzen das Planschbecken und den Matschspielplatz.

Eingebunden ist das Bad in einen Bürgerpark mit großzügigen Grünflächen und Sportangeboten. Ihn können Besucher auch außerhalb der Badezeiten tagsüber frei nutzen. Wege erschließen die Fläche in Nord-Süd-Richtung und verbinden so die angrenzenden Wohngebiete miteinander – ein langer Wunsch der Weender. Für zusätzliches Leben sorgt im südlichen Bereich des Bads ein Restaurant mit Café, Lounge und Dachterrasse. Der Sportverein TUSPO errichtet gerade auf dem Gelände einen Neubau. In seinen Räumen kommt u.a. das Jugendzentrum unter, das bislang im Weender Klosterpark ansässig war.

2,5 Millionen Euro hat der Umbau des Freibads gekostet. Eigentlich hatte die Verwaltung die Freizeiteinrichtung 2011/12 aus finanziellen Gründen schließen wollen. Dagegen protestierten Bürger. Sie gründeten den Förderverein Freibad Weende.